Final Fantasy XII

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  • Erscheinungstermin: 23. Februar 2007
  • Entwickler: Square Enix (Japan)
  • Plattformen: PS2
  • USK: Ab 12 Jahren
  • Genre: Rollenspiel
  • Spieler: 1
  • Reviews, Tests: 93% M! Games, 94% Spieletipps, 90% 4players, 91% GamePro, 9,3/10 Gamezone, 87% Gamona, 92% Gameswelt, Gut (1,86) ComputerBild Spiele

Das Dutzend voll gemacht: Der sagenumwobene Klassiker FINAL FANTASY™ geht in die zwölfte Rollenspielrunde!
Der Countdown läuft: Über 70 Millionen verkaufte Exemplare, 20 Jahre Videospiel-Geschichte, 11 erfolgreich veröffentlichte Vorgänger, 6 Jahre Entwicklungszeit, 3 x 365 Tage sehnsüchtiges Warten, 150 Stunden Spielzeit und nur ein Ziel vor Augen – endlich und aufs Neue das berühmteste aller Rollenspiele zu zocken! Mit Final Fantasy XII setzt Square Enix einen weiteren Meilenstein des magischen Zeitalters und hebt die Messlatte für die Konkurrenz in schwindelnde Höhen. Kein Zweifel, die neueste Version der finalen Fantasie ist gleichzeitig auch die beste! Wir befinden uns in einer Welt namens Ivalice, in den ärmlichen Straßen von Rabanastre, der Hauptstadt des kleinen Königreichs Dalmasca. Dort lebt der verwaiste Gassenjunge Vaan, der den großen Traum aller jungen Wilden träumt: Er will das von den archadianischen Feinden besetzte und unterdrückte Heimatland verlassen, als verwegener Pirat mit einem Luftschiff gefährliche Abenteuer bestehen und große Schätze erbeuten. Für Träume braucht man jedoch Startkapital – und da alle Banken der Stadt schon geschlossen haben und die Zinsen schlecht stehen, beschließt Vaan kurzerhand, in den Palast einzubrechen und sich an der reichen Beute der Besatzer gütlich zu tun. Eigentlich ein nahezu perfekter Plan, doch wieder einmal hat ein jugendlicher Held seine Rechnung ohne den Zauber der Frauen gemacht. Dieser läuft ihm völlig überraschend in Gestalt der schönen Prinzessin Ashe über den Weg, die im ganzen Königreich als früh verstorben gilt, sich jedoch tatsächlich noch im Palast aufhält. Rasch muss der frischgebackene Möchtegernpirat feststellen, dass die Thronerbin quicklebendig und voller Tatendrang ist: ohne viel Federlesens verwandelt sie Vaan und seine Freunde in eine kleine, aber schlagkräftige Widerstandstruppe, die sich mit Geschick, Kampfesmut und Magie daran macht, die verhassten Archadianer in einem langen und atemberaubenden Kampf aus dem Land zu werfen… Ein Klassiker erfindet sich neu Wie könnte es anders sein: Final Fantasy XII bleibt der Seele des Klassikers treu, geht aber in guter alter Tradition neue Wege. Dazu gehört das neue Active-Dimension-Battle-System (ADB). Mit seiner Hilfe kann der Spieler die schier unendlichen Spielwelten und Landschaften ohne lästige Unterbrechungen und Zufallskämpfe durchstreifen. Das neue Kampfsystem lässt sich am besten als „rundenbasierter Echtzeitkampf“ beschreiben. Alle Gegner sind schön übersichtlich auf der Karte zu sehen, die Übergänge zwischen Erkundung und Kampf sind fein ausbalanciert. Ebenfalls neu ist das innovative Gambit-System. Vergleichbar mit einer einfachen BASIC-Programmierung ermöglicht es zu Beginn für jedes Mitglied der Widerstandstruppe strategische Standardbefehle, die im Verlauf des Spieles zu differenzierten Makros erweitert werden können. Damit erübrigt sich praktisch das komplette Magie-, Tränke- und Item-Management, denn jeder Kampfgenosse reagiert ganz automatisch auf bestimmte Kampfsituationen. Wer es lieber klassisch mag, kann Gambit auch ganz oder teilweise abschalten. Zusätzlich legt ein komplett neu aufgesetztes Lizenz-System die Charakterentwicklung und Fähigkeiten auf einer Art „Schachbrett“ fest. Jedes Feld auf dem Brett steht für eine Lizenz, die den jeweiligen Gefährten in eine bestimmte Richtung entwickelt. Die zur Verfügung stehenden Charaktere haben eine Grunddisposition, zum Beispiel Krieger oder Magier, letztendlich bleibt die weitere Entwicklung der Figur im freien Ermessen des Spielers. Wer lieber kämpft, sollte also seine gewonnenen Punkte in Waffen investieren, wer gerne herumhext und heilt, sollte sein Kapital besser in Zaubertricks und allerlei magische Fähigkeiten stecken. We are Fantasy Was wäre Final Fantasy ohne eine großartig animierte und riesige 3D Welt? Traurig. Und was wäre Final Fantasy ohne eine schlagkräftige und verrückte Truppe, die mit dem Helden durch dick und dünn geht? Vollkommen undenkbar! Deshalb haben die Macher von Square Enix auch im zwölften Teil der Saga eine bunte Gruppe von Gefährten zusammengeschweißt, die gemeinsame Sache machen, um das Böse aus der Welt zu werfen. Vaan und Ashe werden von vier weiteren Kollegen unterstützt, die jeweils eine ganz eigene Geschichte, unterschiedliche Beweggründe und Fähigkeiten aufweisen. Der 36jährige Basch ist ein mit allen Schlachtwassern gewaschener Soldat & Ritter, der auf jede noch so kleine Ungerechtigkeit allergisch reagiert. Anders als viele seiner Offizierskollegen hat er seinen Rang nicht mit dem goldenen Aristokratenlöffel bekommen: er ist ein Mann des Volkes, jedes Gramm Orden musste er sich hart erarbeiten. Sein Stolz und seine Treue zum Vaterland reichen offenbar so weit, dass er den König von Dalmasca tötete, als dieser sich bereit erklärte, vor den Feinden bedingungslos zu kapitulieren.
Die 17jährige Penelo ist Vaans Busenfreundin und selbst ernannte Beschützerin. Wie er ist sie im Krieg zur Vollwaise geworden und hält sich mit allerlei mehr oder weniger dubiosen Geschäften über Wasser. Wo es geht, vermeidet sie gewaltsame Konflikte – aber wenn es darauf ankommt, kann auch sie zur Furie werden. Der 22 jährige Balthier ist das heimliche Vorbild unseres jugendlichen Helden. Er ist schon da, wo Vaan gerne irgendwann mal wäre: Als smarter Dieb und Luftpirat macht er mit seinem schicken Luftschiff Strahl die Atmosphäre über Ivalice unsicher. Wo er landet, sollten Juweliere ihre Klunker und Ehemänner ihre Frauen gut festhalten! Fran, Alter unbekannt, steuert Balthiers Schiff und ist nebenbei sein Mädchen für alles. Eine gute Wahl, denn sie ist dank ihrer größeren Lebensspanne höchst erfahren im Umgang mit brenzligen Situationen, Schwertern und bloßen Fäusten. Ein cineastisches und orchestrales Schmankerl Wie alle Final-Fantasy-Teile vor ihm ist auch der zwölfte aus grafischer und akustischer Sicht alles andere als Dutzendware. Bombastische Renderfilme, wunderschöne und frei durchstreifbare dreidimensionale Landschaften, perfekt gezeichnete und animierte Charaktere und Monster holen wirklich alles aus der guten alten PlayStation 2 heraus. Neben einer großen Menge an Nebenmissionen und exotischen Feinden gibt es zahllose zusätzliche Verbesserungen und Features zu entdecken, wie sich verlängernde Kampfketten, mächtige Wesen namens Esper, die als Kampfjoker eingesetzt werden können und die so genannten Mysthron-Techniken, mit denen besonders gewaltige Angriffe ausgeführt werden. All das wird untermalt von einem mitreißenden und einzigartigen Soundtrack auf Hollywood-Niveau.
Fazit Sowohl aus kreativer als auch aus technischer Sicht lotet Final Fantasy XII wieder einmal die Grenzen des Machbaren aus. Der einzigartige Designstil, die liebevollen Details, die atemberaubende Architektur und die blendenden Effekte zaubern ein gewaltiges Rollenspiel-Erlebnis auf den heimischen Fernsehschirm. Einfach zwölfmal gut!
Features:

  • Riesiges, frei durchstreifbares Königreich
  • Neues Active-Dimension-Battle-System
  • Innovatives Gambit-System zur strategischen Makroprogrammierung der Charakter
  • Unendliche Anpassungsmöglichkeiten mit neuem Lizenz-System im Brettstil
  • Mysthron-Power für besonders machtvolle Angriffe
  • Angriffs-Serien gegen gleichartige Gegner für bessere Beutestücke
  • Mächtige Esper-Wesen als Kampfjoker-Unterstützung

(Info: Koch Media)