Commandos - Hinter feindlichen Linen

Genre: Strategiespiel
Hersteller: Pyro Studios
Vertrieb: Eidos Interactive
Auf dem Markt seit: Mai 1998
USK: 16 Jahre
Spieler: 1-6
Sprachausgabe: Deutsch
System: PC

 


Inhalt:
Commandos - Behind Enemy Lines verbindet Strategie und Action zu einer packenden neuen Spielidee: der Echtzeit-Taktik. Die Teilnehmer führen Überfälle und Sabotage-Einsätze eines schnellen Eingreifstrupps der alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg durch. Ziel der Missionen: Einrichtungen und Truppenteile der Wehrmacht auszuschalten.
Der Spieler leitet sein kleines Eliteteam in einer Reihe von Einsätzen. Nach Erhalt seiner Missionsziele muß er die Umgebung und die Bewegungen des Gegners genau studieren, um seine Leute optimal einzusetzen. Er bestimmt die beste Vorgehensweise, gibt das Angriffssignal - und beendet, wenn seine Taktik aufgeht, die Mission erfolgreich. Die Entscheidungen trifft alleine der Spieler.
Jedes Mitglied der Spezialeinheit besitzt eine ausgeprägte Persönlichkeit, gewisse Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände. Diese persönlichen Profile bestimmen den optimalen Einsatzbereich jeder Einheit. Die Soldaten müssen mit einer Vielzahl verschiedener Sprengtoffe und Waffentypen umgehen, diverse Land-, Wasser-, Amphibienfahrzeuge sowie Flugzeuge steuern und auch Fallschirmsprünge absolvieren. Natürlich müssen Sie auch klettern und zuweilen gewagte Fluchtmnöver beim Tauchen ausführen. Schließlich muß das Team mit Kraft und Köpfchen dem Gegner immer eine Nasenlänge voraus sein ...
Doch der sollte nicht unterschätzt werden. Der Computer steuert Verteidigungsanlagen und -einheiten, die den Spieler nach Kräften am Erreichen seiner Ziele hindern. Die fortschrittliche künstliche Intelligenz verleiht den feindlichen Truppen menschliche Sinne und Charakter, die deren Wahrnehmung und Effizienz im Kampf beeinflussen. Der Gegner reagiert differenziert auf den Ansturm: Ob er sich dem Angreifer stellt, flieht oder einen Alarm auslöst, wenn er sich unterlegen sieht, ist nicht vorherzusehen.
Dank dieser herausragenden KI wird der Spieler in jedem Einsatz immer wieder vor neue Situationen und Entscheidungen gestellt; die Möglichkeiten im Gelände sind fast unbegrenzt.
Die Einsätze finden in vier verschiedenem, spektskulären Landschaftstypen statt:
Die Fjorde Norwegens - arktisches Schneeklima
Nordafrika - Wüste
Normandie - weite Strände
Rheinüberquerung - Felder und Wälder
Besonderheiten:
  • High-Colour-Grafik mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln
  • Vollständige, virtuelle 3D-Welt
  • 24 Einsätze
  • Isometrische Darstellung im 30°-Kamerawinkel macht das Geschehen noch spannender
  • Präzise 3D-Modelle von mehr als 200 Gebäuden, Fahrzeugen und Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg
  • Mehr als 50 feindliche Fahrzeuge, Bauten und Truppen
  • Sämtliche Gegenstände werfen realistische Schatten
  • Globale und örtliche Beleuchtung, besondere Lichteffekte bei Explosionen und Beleuchtung durch Lampen
  • Anti-Aliasing der Sprites
  • Absolute Bewegungsfreiheit: Sprites drehen sich um volle 360°
  • Klare, eingängige Benutzeroberfläche
  • Fortschrittliche KI, welche die verschiedenen Spielelemente virtuell "erfüühlt... dazu hat jeder einzelne Gegner eine individuelle Persönlichkeit: So nimmt jeder feindliche Soldat das Geschehen wahr und reagiert unterschiedlich. Hört eine Wache etwa ein Geräusch, geht sie nachsehen. Findet sie etwas, schießt sie darauf.
  • Innerhalb jeder Mission steigt der Schwierigkeitsgrad immer weiter an
  • Unterstützt Spiele zu Mehreren

(Presseinformation Eidos)

Als  Befehlshaber einer alliierten Eliteeinheit führt der Spieler während des Zweiten Weltkrieges brisante Überfälle und Sabotageeinsätze durch. Ziel der Missionen sind kriegswichtige Einrichtungen und Truppenverbände der Wehrmacht.
Nach Erhalt der Missionsziele müssen Terrain und Feindbewegungen genau beobachtet und beurteilt werden, damit die einzelnen Söldner ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden können. Der Spieler bestimmt, wie vorgerückt wird, gibt das Angriffssignal und beendet die Mission erfolgreich, wenn seine Taktik aufgeht und er die Einheit unversehrt zurückbringt.
Insgesamt bietet "Commandos - Hinter feindlichen Linien" sowohl den strategisch wie auch den action-orientierten Spielern eine neue Herausforderung und ein intensives Spielerlebnis mit hoher Spieltiefe.
Die Verbindung aus Strategie und Action führt zu einer fesselnden neuen Spielidee: Echtzeit-Taktik.
Features:

  • High-Colour-Grafik mit einer Auflösung von bis zu 800 x 600 Pixel
  • vollständige, virtuelle 3D-Welt in Echtzeit
  • Präzise 3D-Modelle von mehr als 200 Gebäuden, Fahrzeugen und Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg
  • Klare, eingängige Benutzeroberfläche
  • Mehr als 6 verschiedene Kameraperspektiven simultan wählbar
  • Die fortschrittliche KI verleiht jedem Gegner ein individuelles Verhaltensmuster
  • Unterstützt Multiplayer über Internet und Local Area Network
  • Monatlich jeweils 2 neue Multiplayer-Missionen auf der Eidos Website und auf Cover-CDs
  • Komplett in Deutsch

Commandos: Falsche Add-On-CDs
Hamburg, 24. September 1998. Zur Zeit gibt es einige "Anbieter", die angebliche Add-On-CDs zum Eidos PC-Spiel Commandos - hiter feindlichen Linien anbieten. Für die Endverbraucher werden die zwei uns bisher bekannten Produkte aus dem Hause Kröger Soft ("Nachschub") und SAD/Koch Media ("Elitekommando") für ca. 30 Mark im Handel angeboten. Diese VDs beinhalten angebliche Szenarios, die nicht den von Eidos beworbenen Commandos-Mission-CDs zu verwechseln sind.
Eidos distanziert sich klar von diesen Produkten. Es handelt sich hier nur mit Einschränkungen um Add-Ons: Auf beiden Produkten sind lediglich Spielstände gespeichert, also keine neuen Level o.ä. enthalten.
Grundsätzlich ist die Rechtsprechung in Deutschland noch so, daß ein Spielstand das geistige Eigentum des Spielers ist, solange keine Programmteile mitgespeichert bzw. genutzt werden. Das ist bei Commandos nicht der Fall. Das Ausmaß dieser Rechtslücke äußert sich mit dem Erscheinen o.g. Produkte.
Eidos hat seine Handelskunden inzwischen mittels Fax über die zweifelhafte Qualität dieser Produkte informiert. Desweiteren sind unsere Rechtsbeistände im Einsatz, um weitere Möglichkeiten zur Unterbindung des Verkaufs dieser Add-ons auszuschöpfen.
(Pressemitteilung Eidos)

Der Einsatz geht weiter: COMMANDOS – Im Auftrag der Ehre bietet acht neue Missionen und verbessertes Gameplay
Hamburg / München, 10. März 1999. Eidos Interactive, Europas größter Entwickler und Publisher von Computer- und Videospielen, setzt dem Echtzeit-Taktik-Erfolg des vergangenen Sommers mit Commandos – Im Auftrag der Ehre noch eins drauf: Der Mission-Pack mit acht neuen Missionen ist ein Stand-Alone, das völlig unabhängig von Commandos – Hinter feindlichen Linien spielbar ist.
Die Kombination von Taktik und Action im Zweiten Weltkrieg aus der spanischen Spieleschmiede Pyro Studios hat im Sommer eine begeisterte Fangemeinde gefunden. Über 800.000 mal ging Commandos – hinter feindlichen Linien weltweit über den Ladentisch, über 200.000 mal davon allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Im Unterschied zu herkömmlichen Mission-CDs wird für Commandos – Im Auftrag der Ehre das Basisspiel nicht vorausgesetzt. Wiederum ist der Spieler gefordert, seine taktischen Fähigkeiten, seine Beobachtungsgabe und seinen Mut unter Beweis zu stellen. Seine Aufgabe ist es, eine Elite-Einheit im Kampf gegen die Wehrmacht in verschiedenen Einsätzen zu leiten. Die Missionen sind deutlich größer und komplexer, mehr Gegner und Hindernisse erfordern durchdachte Entscheidungen. Der Spieler muß die Vorgehensweise bestimmen und seine Leute ihren Fähigkeiten entsprechend taktisch klug einsetzen.
Neue Ausrüstungsgegenstände (z.B. Zigarettenschachteln zur Ablenkung, Handschellen, Äther, das Enfield-Gewehr für große Entfernungen oder der bloße Faustschlag des Green Beret) erlauben in Kombination mit bekannten Tricks bislang unbekannte Vorgehensweisen. Die acht umfangreichen Einsätze finden in noch detailreicheren Landschaften an neuen Schauplätzen statt: in Belgrad, Holland, Griechenland (Kreta), Deutschland (Bonn) und auf den Ärmelkanalinseln.
Für Ende 1999 ist Commandos 2 geplant, das völlig neue Perspektiven und grafische Features bieten wird. Dabei sind Einsätze in geschlossenen Gebäuden vorgesehen.
Dennoch bremst der Commandos-Schöpfer Javier Perez die Erwartungen auf eine Flut von Commandos-Fortsetzungen über die nächsten Jahre: "Nach Commandos 2 kommt erstmal lange nichts; wir werden nur dann Fortsetzungen anbieten, wenn wir den Spielern wirkliche Innovationen bieten können".
Besonderheiten Commandos - im Auftrag der Ehre:

  • Ohne Commandos- Hinter feindlichen Linien spielbar
  • Zwei neue Charaktere: Ein weibliches Mitglied des niederländischen Widerstands und ein Major der jugoslawischen Partisanenarmee
  • Feindliche Soldaten können mittels Handschellen oder Äther gefangengenommen und zur Mithilfe gezwungen werden
  • Feindliche Einheiten können mit einem Stein oder einer Zigarettenschachtel irritiert werden
  • Enfield-Gewehr für Schüsse aus großer Distanz
  • Verbesserte Grafik-Engine für realistischere Darstellung
  • 2 Schwierigkeitsgrade
  • Vollständige, virtuelle 3D-Welt in Echtzeit
  • Unterstützt Multiplayer über Internet und Lokal Area Network.
  • Komplett in Deutsch

(Information Eidos)

 

Pressestimmen:
GameStar 5/98: "... die eindrucksvolle Grafik und die in Echtzeit steuerbaren Panzer machen sofort Lust auf`s muntere Sabotieren."
"Sieht toll aus, spielt zu einer bewegten Zeit an ungewöhnlichen Orten und verspricht Hochspannung."

PC Play 7/98: Stehen Sie auf Kriegsfilme vom Schlage »Das dreckige Dutzend«, in denen ein winziger Sabotagetrupp dem übermächtigen Gegner riesige Schäden zufügt? Dann nehmen Sie doch mal dieses beinharte Echtzeit-Strategiespiel ins Zielvisier.
Mit »Commandos – Behind Enemy Lines« erscheint eines der wenigen Spiele, auf die der streng genommen mißverständlich genutzte Begriff »Echtzeit-Strategie« im wahrsten Wortsinne noch zutrifft. Denn anders als bei den unzähligen »Command & Conquer«-Ablegern kommandieren Sie hier »nur« einen sechsköpfigen Elitetrupp. Wer da nicht mit sämtlichen taktischen Wassern gewaschen ist, sollte seine Fahne gleich auf Halbmast senken – denn er wird nicht sehr lange überleben. Bei »Commandos« handelt es sich um das Erstlingswerk von Pyro, einer spanischen Firma, die bislang nur als Computerspiel-Vermarkter in Erscheinung getreten ist.
Mitten im Zweiten Weltkrieg führen Sie mit einer multinationalen Eingreiftruppe Sabotageaktionen gegen die deutsche Kriegsmaschine durch. Aufgrund der Komplexität und des hohen Schwierigkeitsgrades sollten Sie sich aber zunächst mal die sieben theoretischen und sechs praxisbezogenen Trainingsmissionen reinpfeifen. Danach entscheiden Sie sich für eine der vier Kampagnen, die mit insgesamt 20 Missionen bestückt wurden. Schauplätze der Sabotageaktionen sind Norwegen, Nordafrika, Frankreich sowie Deutschland. Mal jagen Sie eine Radarstation, dann wieder ein Elektrizitätswerk, eine Festung oder einen Staudamm in die Luft. So richtig schwer wird es aber erst bei der Sabotage des Schlachtschiffes »Bismarck«, einer »V 2«-Rakete oder gar eines schwerbewachten Hauptquartiers. Die meisten Missionen enden abrupt nach vollzogener Untat, nur manchmal muß zu Fluchtzwecken etwa noch ein Flugzeug gekapert werden. Blindwütiges Vorgehen ist bei Commandos absolut unangebracht und führt in aller Regel zum Verlust eines Mannes und damit der gesamten Mission. Daher sollten Sie so unauffällig wie nur irgendmöglich vorgehen und versuchen, die Ziele mit minimalstem Aufwand zu erreichen. Denn Punkte und Beförderungen heimst nicht ein, wer möglichst viele Feinde umgenietet, sondern wer seine Hausaufgaben möglichst schnell erledigt hat.
Als erstes gibt es eine ausführliche Missionsbeschreibung. Unterlegt von gesprochenem Text erfolgt ein Kamerarundflug über die mehrere Bildschirme große Karte. Dort wird auch präzise auf die zu erwartenden Schwierigkeiten eingegangen. Anders als bei der üblichen Echtzeit-Kost sind sowohl die detailverliebte isometrische Landschaft als auch sämtliche gegnerischen Einheiten jederzeit vollständig sichtbar. Nur ab und an tuckert etwa ein Patrouillenschiff unversehens aus den Kartenrändern in das Geschehen – kündigt sich dafür aber auch mit lärmenden Motorengeräuschen an. In einigen wenigen Missionen kommandieren Sie das gesamte sechsköpfige Team, die meisten Aufgaben bewältigen Sie jedoch mit durchschnittlich vier Mann. Jeder Ihrer Jungs trägt zumindest eine Waffe mit sich herum, sei es ein Messer, eine Pistole, eine Giftspritze oder ein Gewehr. Weitere nützliche Gegenstände wie etwa ein Schlauchboot, eine Bärenfalle, ein Eispickel, eine Drahtzange oder Sprengstoff gibt es je nach aktuellem Auftrag, manchmal müssen Sie einige dieser Utensilien erst vom Gegner mopsen.
Heimlichkeit ist Trumpf
Die prachtvolle und mit zahlreichen Animationen geschmückte Karte besteht in aller Regel aus einer mehr oder weniger großen Anzahl von Gebäudekomplexen, die durch Zäune, Mauern, Berge oder Flüsse geschützt sind. Das Hauptproblem besteht aber nicht in den natürlichen Hindernissen, sondern vor allem in den ein- bis siebenköpfigen Wachmannschaften. Die latschen normalerweise vorgezeichnete Wege ab oder stehen einfach nur herum, um den Blick schweifen lassen. Sobald ihnen etwas »spanisch« vorkommt – sei es nun ein Schuß, eine verdächtige Bewegung oder eine Fußspur im Schnee, verlassen sie ihren vorgezeichneten Weg, um der Sache nachzugehen. Wenn sie daraufhin einen Toten oder gar einen Ihrer Männer erspähen, schlagen sie Alarm. Das ist zumeist auch schon der Anfang vom Ende, denn in diesem Fall strömen Verstärkungstrupps oder gar Panzer herbei, die sich dann ebenfalls am Gebäudeschutz beteiligen. Schon aus diesem Grund ist klar, daß Ihre Mannschaft möglichst weder Lärm verursachen noch Spuren hinterlassen sollte.
Zwar läßt sich der Trupp auch durch einen per Maus gezogenen Rahmen en bloc umher dirigieren, in den meisten Fällen führen Sie aber kleine Aktionen mit nur einem Mann durch, der mittels Mausklicks und Hotkeys bewegt wird. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, der Aufmerksamkeit der Wachtrupps zu entgehen. Jeder feindliche Soldat hat einen sich bewegenden Sichtkreis, den Sie durch einen simplen Mausklick einblenden: Innerhalb des Nahbereichs, der durch eine hellgrüne Farbe gekennzeichnet ist, erspäht der Feind absolut jeden Ihrer Männer. Im dunkelgrün markierten Fernbereich dagegen bleiben Ihre Soldaten unsichtbar, solange sie nur am Boden entlang robben. Das unbemerkte Anschleichen ist stets eine sehr kniffelige Angelegenheit, denn meistens behalten sich die Wachposten gegenseitig im Auge. Wenn Sie trotz der Ausnutzung von Deckungsmöglichkeiten erspäht werden, verbleiben zwei Möglichkeiten, die beide mehr oder weniger unangenehm sind: Entweder Sie lassen sich auf eine wilde Schießerei ein, bei der Sie in aller Regel den Kürzeren ziehen, oder Sie lassen sich widerstandslos gefangen nehmen. Im letzteren Fall haben Sie dann mit den restlichen Jungs die Zusatzaufgabe, den Häftling wieder aus dem Gefängnis zu befreien. Daher ist eine sorgfältig durchdachte Taktik erforderlich, bei der Sie sich möglichst unbemerkt von hinten an die einzelnen Feinde anschleichen, um sie lautlos mit dem Messer zu erledigen. Zwecks Verwischung der Spuren verfrachten Sie die Leichen dann am besten noch in irgend einen stillen Winkel.
Spürhunde und Fallensteller
Höchst brisant sind Missionen, die in winterlichen Gefilden stattfinden. Dort verfolgt der Gegner sogar verdächtige Fußspuren, welche Sie im Schnee hinterlassen und die erst nach einiger Zeit wieder verschwinden. Freilich läßt sich dieser Umstand auch zu Ihrem Zweck ausnutzen: Mit absichtlich verlegten Fußtappern locken Sie einen Gegner hinter eine Hausecke, wo er Bekanntschaft mit einem Kampfmesser macht. Um in den sehr komplex aufgebauten Missionen zu bestehen, müssen Sie stets ein ganzes Sammelsurium solcher Kniffe nacheinander zur Anwendung bringen: Manchmal wird ein Wachposten per Telefon abgelenkt, dann wieder läßt Ihr als deutscher General verkleideter Spion eine Patrouille solange stramm stehen, bis sich ein zweiter Mann unbemerkt an ihr vorbei geschlichen und ein Paket Sprengstoff entwendet hat. Zwecks Koordination dieser tüfteligen Aufgaben kann der Bildschirm in bis zu sechs Teilen mit ebenso vielen Kartenausschnitten aufgesplittet werden.
Commandos ist nur oberflächlich betrachtet recht martialisch, denn seinen eigentlichen Reiz bezieht es aus einer Vielzahl taktischer Operationen, die erstens mal ersonnen und zweitens auch erfolgreich ausgeführt werden müssen. Fragen wie: »Was läßt sich gegen das Kanonenboot unternehmen?«, »Wo komme ich unbemerkt durch die Umzäunung?«, »Wann ist der beste Zeitpunkt, um am Panzer vorbei zu robben?« beschäftigen den Spieler hier die meiste Zeit – zumal in jeder Mission zumindest vier verschiedene Lösungsmöglichkeiten existieren.
Der Mehrspieler-Betrieb
Bis zu sechs Spieler haben ebenfalls Zugriff auf die zwanzig Solokarten. Die laufen in aller Regel genauso ab wie im Solobetrieb, nur daß hier jeder Mitspieler einen Soldaten betreut. Wenn weniger als sechs Teilnehmer mitmischen, werden die restlichen Söldner beliebig unter ihnen aufgeteilt. Im Mehrspieler-Betrieb darf ebenfalls jederzeit abgespeichert werden. Gott sei dank, denn die Aktionen per Chat aufeinander abzustimmen, fällt hier weitaus schwerer, als wenn Sie das alleinige Kommando innehaben.

Systemanforderungen:
IBM-kompatibler PC,

Zurück zu Strategiespiele
.
.
.
.
.

.