Battle Isle 3 - Schatten des Imperators

Genre: Strategiespiel
Hersteller: Blue Byte
Vertrieb: Blue Byte
Auf dem Markt seit: August 1995
USK: 12 Jahre
Spieler: 1-6
Sprachausgabe: Deutsch
System: PC

 


Inhalt:
Wenn die Lebenden endlich Frieden geschlossen haben, dann erwacht die Vergangenheit. In Schatten des Imperators - Battle Isle 3 geht der Kampf um Chromos weiter.
Sie versinken tief in die Geschichte aus Politik und Intrigen, Machtgier und Haß; ein Szenario, das Sie dazu verdammt, Ihre militärischen Missionen zum Erfolg zu bringen - oder unterzugehen. Kämpfen Sie für ein neues Imperium.
Sind Sie bereit für Ihren Einsatz? Schaffen Sie es, Ihre Truppen durch 20 Karten zum Erfolg zu führen? In Schatten des Imperators - Battle Isle 3 können Sie Ihr strategisches Geschick, Ihr Talent für Präzision und vorausschauende Planung unter Beweis stellen.
Features:
- Läuft unter Windows 95, Windows NT und Windows 3.11 im 32 Bit-Mode,
- Mehrspielermodus für bis zu 6 Spieler mit zusätzlichen Karten
- Mit Hilfe der Netzwerkfunktion können bis zu 6 Personen im Novell bzw. Windows-Netzwerk spielen.
(Blue Byte News II/1996)

Nach den glänzenden Erfolgen der beiden bisherigen Battle Isles, holt Blue Bytes nun zum dritten Schlag aus.
Auffallendste Neuerung der jüngsten Variante Schatten des Imperators: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die beide unter DOS liefen, setzen die Programmierer nun ganz auf Windows. Vielleicht waren sie dabei sogar zu eifrig, denn obwohl die Verpackung daraufhinweist, daß Battle Isle 3 auch auf Windows 3.x spielbar sein soll, wird schon bei der Installation deutlich, daß eigentlich Windows 95 gefragt ist.
Zweimal erschien im Test auf einem Windows-3.11-Rechner der Hinweis, ob man denn nun wirklich das Spiel auf dem "alten" Windows installieren möchte. Nachdem die Installation dann tatsächlich erfolgreich beendet wurde, verabschiedete sich Battle Isle 3 bereits bei der zweiten Karte mit dem Hinweis, daß dieser Fehler wohl nicht auf das Spiel, sondern vielmehr auf das "alte Windows" zurückzuführen sei.
Nach so viel Microsoft-Werbung zeigte Battle Isle 3 dann auf einem Windows-95-Rechner, was tatsächlich verändert wurde. Dies war jedoch nicht immer positiv: Mehrere Fenster können eigenhändig vom Spieler ausgewählt und angeordnet werden. So können Übersichtskarten oder Kampfverbände stets auf dem Bildschirm verbleiben, ohne neu aufgerufen zu werden. Allerdings gelang es im Test nicht, das gewohnte Rasterspielbrett auf Vollbild zu schalten. Somit wird der Spieler zum ständigen Fensterschieben verdammt, was die Spiellaune durchaus dämpfen kann.
Besonderen Wert legte Blue Byte diesmal auf die Grafik. Filmszenen geben eine Handlung vor, in der sich der Spieler bewegt. Die technisch einwandfreien Sequenzen werden mit Musik und guter Sprachausgabe unterstützt. Das Spiel verlangt allerdings auch einiges von der Hardware. Besitzern von 80486-Rechnern mit 66 MHz und 16 MB RAM sind beim Spielen von Battle Isle 3 nicht zu beneiden. Zu lange dauert die Berechnungszeit zwischen den Computerzügen oder die Einstellung neuer Karten. So kommt ein guter Spielfluß erst ab einem Pentium-System mit 16 MB Arbeitsspeicher zustande. Durch die verschiedenen Fenster eingeengt, wird das eigentliche Battle Isle-Spielbrett darüber hinaus erst ab einem 17-Zoll-Monitor gut erkennbar.
Battle Isle 3, auf zwei CD-ROMs ausgeliefert, bietet für Freunde der bekannten Simulation die typischen Spielelemente, welche die großen Erfolge der Vorgänger begründeten. Wer das Spiel auf einem Pentium unter Windows 95 betreibt, der kann mit Battle Isle 3 viele unterhaltsame Nachmittage erleben.
(PC Direkt 1/1996 - Jan Binsmaier/gn)

Technotrax oder Medusa heißen die Waffen der Zukunft. Im dritten Teil der erfolgreichen Strategiespiel-Serie "Battle Isle" wird wieder um die Vorherrschaft in der Welt von Chronos gekämpft. Ein längst verstorbenener Feldherr, dessen Geist in einer riesigen Maschine tief in den Bergen überlebt hat, will den gesamten Planeten erobern. Als sein treuer Diener müssen Sie Kampfroboter steuern, Dörfer überfallen und Schiffe bauen. Über eine Stunde Videosequenzen unterhalten Sie zwischen den einzelnen Spielrunden. Auch während der Kämpfe ist die Grafik nicht schlecht: So gibt es in einem Ansichtsfenster bewegliche Modelle der verschiedenen Waffensysteme. Eines stört aber gewaltig: Die Farben von Freund und Feind sowie der Landschaft unterscheiden sich kaum. So übersehen Sie ganz schnell gegnerische Truppen
20 Einsätze und eine Mehrspieler-Option sorgen aber für Spielspaß. Größtes Manko des komplett deutschen Spiels ist die umständliche Installation.
(ComputerBILD 2/1997)


Systemanforderungen:
486/66
8 MB RAM


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