Biing!
Genre: Adventure Hersteller: Magic Bytes/reLINE Vertrieb: Selling Points Auf dem Markt seit: Oktober 1995 USK: 16 Jahre Spieler: 1 Sprachausgabe: Deutsch System: PC
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- Inhalt
- Tips, Tricks & Cheats
- Pressestimmen
- Systemanforderungen
Inhalt:
Sex, Nitrigen und Skalpelle
Die Medizin des 20. Jahrhunderts hat mit ihrem professionellen Management und hochqualifizierten, gut ausgebildeten Personal in alle Krankenhäuser dieser Welt Einzug gehalten. In wirklich alle Krankenhäuser? Na ja, es gibt da diese eine Klinik...
Als Manager des "Brainworm Memorial" sollten Sie wissen, worauf es in der modernen Medizin heutzutage wirklich ankommt!
Fachärzte mit einem Golfhandicap von weniger als 50? Hervorragend geeignet. Krankenschwestern mit einer Oberweite von weniger als 100? Völlig unqualifiziert.
Den Patienten muß schließlich etwas geboten werden. Nur der zufriedene Gast zahlt die gepfefferte Rechnung mit einem verträumten Lächeln. Und mit einem gesunden Bankkonto kann man dann die benötigte medizinische Hardware kaufen, wie den Rettungswagen oder den kompletten OP. Aber auch der Golfraum müßte mal renoviert werden...
Features:
- Über 500 KB Assemblercoderoutinen
- Über 1500 Grafiken mit mehr als 2000 Personen
- Detailliert gezeichnete Grafiken
- Interessante Geräuschkulisse für jeden einzelnen Raum mit über 250 Sounds
- Umfangreiche Statistiken über Mausklick verfügbar
- Ständig abrufbare Hilfsfunktionen
- Kontolle über ALLE Teilbereiche Ihrer Klinik, z.B. Ausstattung, Erweiterungen, Stellenausschreibungen, Einstellungen, Fortbildungen, Untersuchungen, Diagnose und Behandlung, Intensivstation, Krankenzimmer, Clubraum, Pathologie, Organ- und Blutbank, Küche- und Speiseplan, Buchhaltung, Fuhrpark, Schlägertrupps und und und ...
- Komplett deutsche Version
(Information Selling Points)
Der Titel, abgeleitet von der "Maschine mit dem Biing" aus dem Monty Python-Film "Der Sinn des Lebens", mag anfangs verwirrend erscheinen. Dahinter verbirgt sich jedoch eine tiefgründige Wirtschaftssimulation mit einer Portion Erotik und Sarkasmus.
Sie übernehmen die Leitung einer Privatklinik, wobei alles, vom Materieleinkauf bis hin zur Personalplanung, in Ihren Händen liegt. Das Ganze spielt in einer von Celal und Ogan Kandemiroglu in SVGA-Qualität illustrierten Comic-Welt, in der leicht bekleidete Krankenschwestern dafür sorgen, daß das Auge des Betrachters nicht zu kurz kommt. Ob Schreibmaschinenklappern im Chefbüro oder Stöhnen aus den Krankenzimmern, die Geräuschekulisse sorgt für eine amüsante Stimmung. Alle Funktionen werden mit Hilfe von Mausklicks aktiviert, womit selbst Einsteiger schnell zurechtkommen werden. Aller Anfang ist schwer
Vorerst stehen Ihnen außer dem Chefbüro nur eine Verwaltung und ein Personlabüro zur Verfügung. Also sollten Sie dem Immobilienmakler einen Besuch abstatten, bei dem Sie einige Grundstücksparzellen mieten, um darauf die wichtigsten Abteilungen zu errichten. Eine Patientenaufnahme, ein Wartezimmer und ein Behandlungsraum müssen vorerst genügen, denn Ihr Startkapital, sinnigerweise in "Lümmeln" angegeben, erlaubt keine großen Sprünge. Wenn der Rubel erst rollt, kann von der Nervenklinik bis zu Pathologie, von der Garage bis zur Küche großzügig ausgebaut werden. Dabei ist jedoch stets darauf zu achten, daß die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten, da keinerlei Kredite gewährt werden und somit ein Bankrott das Spiel abrupt beenden würde. Diese Problematik stets im Hinterkopf, führt Sie Ihr Weg ins Personalbüro, wo einer Schönheit mit kaum bedeckten Rundungen Ihnen bei der Stellenausschreibung behilflich ist. Schwestern werden dabei nach Oberweite und Ärzte nach Golfhandicap bewertet. Die eingehenden Bewerbungen (mit aussagekräftigen Fotos!) werden selektiert, und das eingestellte Personal wird auf den Stationen verteilt.
Opfer gesucht
Da das Spiel in Echtzeit abläuft, melden sich ab 6 Uhr in der Aufnahme die ersten Patienten. Nach Überpüfung der Krankenakte werden sie ins Wartezimmer und anschließend in den Behandlungsraum geführt. Dort erstellt ein Arzt die Diagnose und Sie wählen die Behandlungsmethode aus, nach deren Durchführung Sie den Patienten zur Kasse bitten und entlassen können. Damit Sie die Übersicht nicht verlieren, steht Ihnen eine Hilfefunktion in Form eines Erste-Hilfe-Koffers zur Verfügung, die Ihnen sagt, was wo zu tun ist. Ferner können Sie Ihr Personal auf Schulungen schicken, damit es in der Lage ist, mehr und mehr Tätigkeiten selbständig durchzuführen.
Im Kampf um den Patienten geht es hart her. Deshalb kann man durchaus mal mit Hilfe eines ausgeschickten Schlägertrupps Patienten verschaffen. Ein Schwesterntrip oder der Sieg beim Krankenwagen-Wettrennen zu einem Unfallort können sich ebenfalls positiv auf die Patientenzahl auswirken.
Spielspaß oder Geschmacklosigkeit?
Wer bei Biing ein Erotikspielchen à la Reline erwatet, wird überrascht sein. Hinter der peppigen Aufmachung verbirgt sich eine fundierte Wirtschaftssimulation. Die Mischung aus Realtitätsnähe, Ironie und Erotik ist bislang einzigartig. Zugegeben: einige Szenen sind eine Gratwanderung zwischen Spielspaß und Geschmacklosigkeit. Zum Beispiel wenn in der Pathologie genüßlichst seziert wird und sich die Leichenteile im Abfalleimer stapeln oder der Chefchirurg mit blutiger Säge am OP-Tisch steht. Wobei mit Sicherheit jeder Mitarbeiter eines Krankenhauses über die Art und Weise, wie sein Arbeitsplatz hier überzogen dargestellt wird, ins Schmunzeln geraten wird - abgesehen vielleicht von den Krankenschwestern...
(PC Entertainment 6/1995 - gp)
Tips, Tricks & Cheats:
Um die Preise für die Klinikräume editieren zu können laden Sie die Datei "bipro.exe" in den Hex-Editor und suchen Sie nach "zah" für Zahnarztstation. Hier sind die Preise für Standard- und Luxusausführung nach einer Folge von $-Zeichen. Wenn Sie nun z.B. den Wert 30 02 in 01 00 ändern kostet die Zahnstation nur noch 1 Mark. Auf gleiche Weise können Sie auch mit den anderen Einrichtungen verfahren. Ändern Sie aber nur die Luxus- Ausführung, da der PC stets auf die Standardausführung zurückgreift.
Pressestimmen:
PC Joker: "Mit BIING! geht`s in die Welt vollbusiger Krankenschwestern und größenwahnsinniger Ärzte - diese irrwitzige (sprich irre witzige) Krankenhaus-Simultation ist ganz klar das bisher aufwendigste Projekt aus deutschen Landen."
Playtime: "Mit BIING! ist ... ein Geniestreich gelungen. Eine Wirtschaftssimulation, die vielseitig, fesselnd und amüsant ist, ohne daß man vorher ein 100seitiges Handbuch studiert haben muß"
Amiga Magazin: "BIING! ist ohne Zweifel eine der besten Wirtschaftssimulationen, die es je gegeben hat. Komplexe Spielzusammenhänge, tolle Grafik und abgefahrener Humor sorgen für Spielspaß ohne Ende."
PC Games: "Dabei macht die frech-frivole Gradwanderung zwischen Wirtschaftssimulation und Fleischbeschau mit all ihren Obzönitäten, Anspielungen und pikanten Bildchen einen Heidenspaß - und das um so mehr, je länger man sich damit beschäftigt."
Amiga Games: "Megabyte-Orgien haben einen neuen Namen: BIING! - unglaublich witzig, extrem unterhaltsam und grafisch brillant! BIING! ist das Spiel, auf das Amiga-User seit langem gewartet haben! Grandios! BIING! wird sicherlich als bisher prickelndste Erotik-Wirtschaftssimulation in die Software-Geschichte eingehen."
MCV 6/95: Abgedrehte Krankenhaus-Simulation mit jeder Menge schwarzem Humor und - neu im Genre - Sex. Mittels fröhlicher Geklicke durch grellbunte Grafiken hat der Spieler das Ziel, mit seinem Hospital mehr Geld zu verdienen, als die Konkurrenz. Hinter der witzigen Aufmachung verbirgt sich eine WiSim, deren Schwierigkeitsgrad nach einer Eingewöhnungszeit steilansteigt. Produktqualität: 88%
Highscreen Highlights 12/97: "Magic Bytes Krankenhaussatire erscheint in einer preiswerten Sonderedition. Sie sind Chef eines völlig desolaten Krankenhauses und versuchen, Ihre Betten in Zusammenarbeit mit Schlägertrupps zu belegen. Schwestern stellen Sie nach ihrer Oberweite ein. Nicht immer jugendfrei, aber mit viel Witz."Systemanforderungen:
386 SX Minimum
4 MB RAM
34 MB frei auf der Festplatte
SVGA
DOS 5.0 oder höher
MS-kompatibler Maustreiber
1xCD-ROM-Laufwerk (empf. 2x)
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