Planescape Torment
Genre: Rollenspiel Hersteller: Interplay Vertrieb: Virgin Auf dem Markt seit: Januar 2000 USK: 12 Jahre Spieler: 1 Sprachausgabe: Deutsch System: PC
Inhalt:
Computer-Rollenspiele gehören seit jeher zum festen Bestandteil von Interplay. Mit "planescape Torment" setzt das Unternehmen eine Erfolgsgeschichte fort, die bereits 1985 mit "The Bard´s Tale" begonnen hat. Nachdem das Genre fast von einer Flut brutaler 3D-Action-Spiele verdrängt wurde, begeistert Interplays "Planescape Torment" erneut mit spielerischer Qualität. Dank einfallsreicher Hintergrundgeschichte und ausgeklügeltem Regelwerk gelang Interplay ein weiterer Software-Meilenstein.
Drei wesentliche Aspekte sind für den unglaublichen Erfolg von "Planescpae Torment" verantwortlich: Zum einem stammt das Regelwerk von den Rollenspiel-Meistern von "Advenced Dungeons & Dragons". Bereits seit Jahren dient der Besteller unter den Regelbüchern zahlreichen Spielgruppen als Grundlage für ihre Ausflüge in phantasiereiche Welten und war schon mehrmals die Basis für erfolgreiche Computerspiele. Der zweite Pluspunkt von "Planescape Torment" ist die Infinity Engine. Dank dieser leistungsstarken Grafik-Routine sorgte Interplay bereits letztes Jahr mit dem Verkaufsschlager "Baldur´s Gate" für Aufsehen. Alle Technik hilft nichts, wenn die Geschichte hinter einem epischen Abenteuer nicht ebenfalls optimal durchdacht ist. Für das spannende Szenario zeichnet ein deutsches "Rollenspiel-Urgestein" verantwortlich: Kein geringerer als Guido Henkel wurde von Interplay angeheuert, um "Planescape Torment" zu dem herausragenden Spiel zu machen, das es auch geworden ist. Guido Henkel konnte von Deutschland aus zuvor mit seinen Umsetzungen von "Das Schwarze Auge" sogar internationales Publikum begeistern.
Seine kreativen Fähigkeiten stellt er mit der ungwöhnlichen Kulisse von "Planescape Torment" ein weiteres Mal unter Beweis. Mit seinem neusten Werk nimmt er Abschied von der heilen klassischen Fantasy-Geschichten. Kein strahlender Paladin in polierter Rüstung auf weißem Ross steht im Mittelpunkt des Abenteuers, sondern ein bemitleidenswerter Anti-Held mit einem großen Problem - er kann nicht sterben. Nach jeder tödlichen Verletzung erwacht er wieder zu neuem Leben, nur sein Gedächtnis ist danach wie ausradiert.
Der Spieler übernimmt die Rolle des Namenlosen und hat die Aufgabe, alles über dessen Vergangenheit ans Tageslicht zu bringen. Genauso düster wie das Schicksal des Helden gibt sich auch seine Umgebung, in der die Geschichte handelt. In der heruntergekommenen Stadt Sigil herrschen Anarchie und Chaos. Schlägertrupps bedrohen harmlose Passanten, Huren buhlen um die Gunst der Freier - ein Rollenspiel in erster Line für erwachsenes Publikum. Unter der Stadt wird es gruselig: Zombies, Leichenfledderer und andere untote Monster hausen in den Gewölben. ebenso außergewöhnlich sind die Freunde des Helden: Ein sprechender Totenkopf, ein brennender Magier und die Tochter des Diebeskönigs der Stadt begleiten den Namenlosen auf der Suche nach seiner Vergangenheit.
Das Schönste an "Planescape Torment" ist, dass das Spiel zwar mit der Brechstangen-Methode gelöst werden kann, aber Spieler, die bedächtig und überlegt vorgehen, wesentlich mehr geboten bekommen. Wer die richtigen Fragen stellt, wird mit besonderen Aufgaben belohnt. Diese Zuatzmissioen kommen der weiteren Entwicklung des Charakters zugute. Wer ständig die Waffen sprechen lässt, verpasst des öfteren den Hauptgewinn.
Trotz der ungewöhnlichen Geschichte und des komplexen Regelwerkes, die dem Spiel zugrunde liegen, finden auch unerfahrene Spieler einen leichten Einstieg in "Planescape Torment". Das liegt in erster Lineie an der einfachen Bedienschnittstelle. Lediglich mit der Maus bewaffnet ist es zu schaffen, das Spiel zu meistern.
Die Journale-Funktion kommt jenen zugute, die nicht jeden Tag Stunden in die Unterhaltung investieren können. In dem vom Computer geführten Tagebuch wird genau protokolliert, welche Teilaufgaben erledigt wurden und für welche Probleme noch eine Lösung gefunden werden muss. So findet man auch nach einer längeren Pause wieder optimal in das Spiel zurück.
Das neueste Interplay-Meisterwerk wird auf vier randvollen CD-ROMs ausgeliefert. Wochenlanges Vergnügen mit dem namenlosen Helden und seinen ungewöhnlichen Begleitern ist garantiert. Um an der Spannenden Geschichte teilnehmen zu dürfen, ist keine utopische Austüstung vonnöten: Bereits auf kleinen Computern, die mit einem Pentium der ersten Generation ausgestattet sind, läuft das Pogramm anstandslos.
(Information Virgin)
Systemanforderungen:
Windows 95/98
DirectX 6.1
Pentium 200 MHz
32 MB RAM
8x-CD-ROM-Laufwerk
Grafikkarte mit 4 MB Videospeicher
Zurück zu Rollenspiele
.
.
.
.
..