Geisterjäger John Sinclair - Evil Attacks
Originaltitel:
Genre: Adventure
Hersteller: bitlab/Bastei Interactive
Vertrieb: Bomico
Preis: 89,95 DM
Auf dem Markt seit: Mai 1998
USK: 12 Jahre
Spieler: 1
Sprachausgabe: Deutsche
System: PC

 


Inhalt:
John Sinclair – Evil Attacks - Das Computerspiel
Der Bastei Verlag und die bitlab Information Design & Entertainment GmbH stellen auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt eine spielbare Demoversion des Computerspiels John Sinclair – Evil Attacks – vor.
Dem Romanhelden John Sinclair, dessen Name seit Jahren der Inbegriff des Gruselns und der Spannung ist, wird mit - Evil Attacks - virtuelles Leben eingehaucht. Die vorliegende Demoversion soll einen ersten Eindruck über Gameplay, Grafik und Sound des fertigen Spiels vermitteln.
John Sinclair – Evil Attacks – wird die Stilelemente Action und Adventure mit dem klassischen Fantasy und Grusel Genre zu einer völlig neuartigen Form kombinieren.
Nämlich der, interaktiv Geschichten zu erzählen und zu erleben. Dieses Spielprinzip ermöglicht dem Gamer eine optimale Teilnahme am Geschehen und wird die nächste Generation der Computerspiele einläuten.
Willkommen in der Welt des John Sinclair Ihr persönlicher Assistent Nachdem Sie die Demoversion John Sinclair – Evil Attacks gestartet haben, befinden Sie sich im „da Vinci", Ihrem persönlichen Assistenten. Mit ihm können Sie über „System" die Demo starten, speichern und fortsetzen. Der Tradition verpflichtet, finden Sie unter „Programme" eine Übungen zum Warmspielen. Unter „Info" werden in der Vollversion geführte Dialoge und Landkarten verfügbar sein. Also – starten und los.
Die Mission
In John Sinclairs Arbeitszimmer angekommen, erfahren Sie den Ausgang seines letzten Abenteuers und was ihn bei seinem nächsten Auftrag erwartet. Sie sehen Fotos vom Kloster Steinfeld, in dessen Mauern düstere Gestalten, man munkelt es seien Zombies, ihr Unwesen treiben und jeden in Angst und Schrecken versetzen. An der Seite von John Sinclair und Suko, seinem Partner, tauchen Sie über eine Autofahrt in die nächste Szene ein.
Das Szenario
Bei Ihrer Ankunft im Kloster Steinfeld werden Sie bereits von Pater Prankratius erwartet, der Sie in alle Einzelheiten einweiht. John Sinclair und Suko entscheiden sich, der Sache auf den Grund zu gehen. Den beiden dicht auf den Fersen, betreten Sie den Innenhof des Klosters und die mysteriöse Geisterjagd beginnt.
Erkunden
Der Innenbereich des Klosters beherbergt einen Uhren- und einen Wirtschaftshof. Hier gilt es, Gebäude zu erkunden, die betreten werden können und für das Spiel entscheidende Gegenstände enthalten. Der Cursor in Form einer Skeletthand zeigt an, welche Gebäude Einlaß gewähren und welche nicht. Ein ausgestreckter Zeigefinger erlaubt den Zutritt.
Knobeln
In jedem der betretbaren Gebäude sind Gegenstände versteckt. Werden diese gefunden, können sie in einem Inventory verwaltet werden. Das Inventory stellt die virtuelle Tasche von Sinclair dar und kann über die linke Maustaste aktiviert werden.
Nachdenken und Kombinieren
Vor die Lösung haben die Entwickler von John Sinclair – Evil Attacks – Denksportaufgaben ohne spielentscheidenen Charakter und Kombinationsrätsel von höchster Priorität gesetzt. Es gilt die einen von den anderen zu unterscheiden. Dabei kann der Spieler entweder die Cleverness von John Sinclair einsetzen oder sich der körperlichen Überlegenheit von Suko bedienen. Besondere Situationen erfordern eben besondere Maßnahmen.
Lösen
Auch wenn das Auffinden der einzelnen Gegenstände in der Demoversion vereinfacht wurde, bedarf es einer gewissen Taktik, um John Sinclair auf seinen, ihm bisher unbekannten Endgegner treffen zu lassen. Soviel sei gesagt – man müßte Klavier spielen können. Mehr wird nicht verraten.
Allgemeine Information
John Sinclair – Evil Attacks – ist eine Coproduktion des Bastei Verlages und der bitlab Information Design & Entertainment GmbH. Das Spiel zeichnet sich durch die Genre-Verknüpfung Action/Adventure und durch die Anlehnung an das klassische Fantasy und Grusel Genre aus, welches von Klischees lebt und zur Zeit eine schier unglaubliche Renaissance erlebt. Hierbei wird auf die Art und Weise der Erzählung ebenso großen Wert gelegt wie auf den Spielspaß und die Span-nung. John Sinclair – Evil Attacks – bietet cineastisches Gameplay und orchestralen Sound, kombiniert mit kniffligen Rätseln und spannender Action.
Technische Information
Das Entwicklerteam von bitlab hat für die Darstellung der Panoramen auf Quick Time VR verzichtet und eine eigene Engine gebaut. Die Charaktere sind unter Verwendung von 3D Studio-Max ohne Motion Capturing per Hand animiert worden. Die 3D Actionscenen werden durch eine BSP Engine dargestellt. Es besteht eine volle Integration in das Windows – Plug and Play.
  • Panoramen 360 Grad
  • Farbtiefe 16 bit (65.000 Farben)
  • Dargestelltes Bild 640 x 350 Pixel groß
  • Sound 16 bit
  • Samplingrate 22.100 kHz
  • Programmierung DirectX 3.0 (Direct Draw / Direct 3D)
  • MS Active Movie

Freunde des gepflegten Pulp-Horrors erwarten herrlich gruselige Zeiten
Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: John Sinclair ist der Held der langlebigsten Groschenromanserien ever. Unermüdlich kämpft er mit den Waffen des Guten (Intellekt, Kreuz und Revolver) gegen die Kräfte des Bösen (Zombies, schwarze Magie, Dummheit), unterstützt von wenigen getreuen Helden, wie seinem muskelstarken Freund Suko. Wie es im Genre so üblich ist, müssen dabei in der Regel gutaussehende junge Damen vor einem Schicksal, schlimmer als der Tod, errettet werden. Nun ist das Zeitalter von Multimedia über uns hereingebrochen, wiederum vom Reich des Bösen bedroht (Microsoft), und unser Held muß, nach einem passablen Pilot-Fernsehauftritt, als Avatar eines Adventure-Games herhalten. Die Geschichte folgt äonenalten Regeln: John wird ins Kloster Steinfeld gerufen, nicht um der Welt und den Frauen zu entsagen, sondern um dort einigen bestürzenden Gerüchten nachzugehen. Am Eingang erwartet ihn der ehrwürdige Pater Pankratius, der sogleich einen der Internatszöglinge herbeiruft. Dieser, Jens mit Namen, gesteht, daß er mit seinen Mitschülern, statt Hausaufgaben zu machen, auf dem Dachboden des Klosters herumgestöbert hat. Auch vor verschlossenen Türen machte ihre Neugier nicht halt, und so finden sie ein seltsames Buch mit abstoßenden Monsterzeichnungen und einer Menge lateinischen Texten. Durch ihre humanistische Bildung sind sie in der Lage, diesen zu entziffern und sind übermütig genug, die als Zaubersprüche erkannten Sätze sogleich anwenden zu wollen. Zu diesem Zweck begeben sie sich auf den klösterlichen Friedhof und deklamieren dort die unheilbringenden Anrufungen. Das Resultat: Überall steigen Skelette aus ihren Gräbern. Das Buch bleibt natürlich bei der wilden Flucht auf dem Totenacker liegen. Ein klarer Fall für den Geisterjäger Sinclair. In seiner Rolle müßt Ihr Euch nun durch die verborgenen Winkel des Klosteranwesens schnüffeln, lose Gegenstände aufsammeln und miteinander kombinieren, um schließlich dem Erzfeind selbst gegenübertreten zu können.
("Preview: John Sinclair" – Powerplay 01/98)

 

Systemanforderungen:
IBM-kompatibler PC
MS-DOS

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